Geschichte des Christlichen Begegnungszentrums Gstaad

Wenn man heute das CBZ Gstaad anschaut, sieht man eine bunte Schar von Menschen, viele davon unter 25 Jahre alt. Es gibt zwei Lobpreisbands, Kleingruppen, Gebetstreffen, Musik vom Jodel bis zu HipHop und Grunge, Kinderarbeit auf verschiedenen Stufen und nun nach rund 60 Jahren eigene Räumlichkeiten. Der Gottesdienst wird mehr und mehr multimedial präsentiert. Das ist Heute.

 

1940, als die Gemeinde für Urchristentum (GfU) Saanenland offiziell gegründet wurde, so erzählte es uns eine ältere Dame, nahm sie den Weg aus der Feutersoey nach Saanen oftmals unter die Füsse, um an der Stubenversammlung bei Reichenbach’s auf der Farb teilzunehmen. Stubenversammlung, das ist wohl das prägende Wort der ersten 30 Jahre der GfU Saanenland. Über diese Zeitspanne waren es wohl selten mehr als 10 Personen die sich in erstaunlicher Regelmässigkeit zum Gottesdienst trafen.

 

1968 wurde die erste GfU Evangelisation im Saanenland durchgeführt. Dies war so ermutigend, dass von da an regelmässig bis in die 80-er Jahre Zeltevangelisationen durchgeführt wurden. In dieser Zeit sind denn auch die meisten der heutigen Gemeindemitglieder zum Glauben gekommen.

 

Vom Anfang der 70-er Jahre bis im Februar 2005 traf sich die Gemeinde nicht mehr, oder nur ausnahmsweise in Stuben, sondern fand gastrecht in verschiedenen Schulhäusern. Zuletzt für viele Jahre in der Aula Ebnit im Oberstufenzentruum. Mit diesem Hintergrund kann die GfU - Saanenland bis da eher mit einem Nomadenstamm verglichen werden der sich zu Stuhlstapel- Experten entwickelt hat!

 

Seit Mitte der 80-er Jahre betreute ein ortsansässiger Pastor die Gemeinden Saanenland und Obersimmental. Die jüngste Zeit unserer Gemeinde war sicher geprägt vom Gemeindebau. Viele Dienste, wie Lobpreisteam oder unser soziales Engagement HELP (zusammen mit anderen Freikirchen) sind entstanden. Einige haben eine Bibelschule besucht oder sich anderweitig pastoral oder seelsorgerlich weitergebildet.

 

Die Gemeinde konnte an Einheit und Sendungsbewusstsein zunehmen und die Türen zu fast allen Gläubigen im Saanenland stehen uns weit offen. Es gibt regen Austausch zwischen den Gemeinschaften und Kirchen. Mindestens ein Dutzend Allianzanlässe zeugen von einer gelebten Einheit. Dafür sind wir sehr dankbar. 

 

Heute spüren wir, dass Gott unsere Blicke neu auf seinen Auftrag ausrichten möchte. Es ist als ob der Geist Gottes sagt: „ Die Zeit der Introspektion und Nabelschau ist vorbei. Ihr seid gesund genug um meinen Auftrag zu erfüllen. Darum geht in alle Welt und.....! Neu wollen wir entdecken, dass wir Ambassadoren von Gottes Reich sind. Es ist unser Gebet, dass sich Menschen in die Nachfolge Jesu rufen lassen. Wir beten auch dass unsere neuen Lokalitäten Orte der echten Begegnung mit Gott und Menschen sind.


Beim Weihegebet für das neue Lokal hat unser Präsident folgendes festgehalten: „ Gott hat unsere Gemeinde für viele Jahrzehnte ohne eigene Räumlichkeiten gebaut. Er braucht dieses Gebäude nicht. Es ist reine Gnade dass er uns diese Räumlichkeiten geschenkt hat. In dieser Haltung wollen wir uns daran freuen.“

 

Über allem wollen wir wieder neu die ultimative Freude entdecken und weitergeben:

Luk. 10.20 Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.


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